Digitalisierung – Chancen und Risiken

 

Digitalisierung – Chancen und Risiken

 Das, was medial als „Digitalisierung“ im vergangenen Jahr immer stärker themati- siert wurde, ist eigentlich der Beginn der „Vierten Industriellen Revolution“. Grund- legende transformatorische Prozesse stellen uns vor enorme Herausforderungen. Um diese als Gesellschaft und Wirtschaft positiv nutzen zu können, muss ihre Einschät- zung präziser werden, und es darf politisch die kommenden Jahre kein Stein auf   dem anderen bleiben, denn es gilt, „das gesamte System“ proaktiv an diese Anfor- derungen anzupassen. Glauben bisher immer noch viele, es wären nur Betriebe und die dort steigende Automatisierung betroffen, zeigt sich, dass das Zusammenwirken erhöhter Rechenleistung, Big Data und Künstlicher Intelligenz zu völlig neuen For- men des Wirtschaftens, der Demokratie und der Art, wie wir uns als Gesellschaft organisieren, führen werden. Diese Entwicklung bietet aber auch die Chance, aus   den ideologischen Blöcken des 20. Jahrhunderts endgültig auszubrechen und unseren Staat und die Art, wie wir unser Leben organisieren, neu auszurichten, um Wohl- stand und demokratische Werte dauerhaft zu sichern und uns weiterzuentwickeln  …

Das, was medial als „Digitalisierung“ im vergangenen Jahr immer stärker thematisiert wurde, ist eigentlich der Beginn der „Vierten Industriellen Re- volution“.  Grundlegende  transformatorische  Prozesse  betreffen  Industrie

4.0 im Fertigungsbereich, den Wandel des Internets zu einem „semantisch intelligenten Netzwerk“ (Web 3.0), den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in immer mehr Software-Bereichen, die prognostizierte Intelligenzex- plosion in künstlich erzeugten, neuronalen Netzen, die Durchdringung un- serer Welt mit IoT-Anwendungen („Internet der Dinge“) sowie neue lin- guistische und intelligente Sprachsysteme. In der Einschätzung dazu spaltet sich die Experten-Gemeinde. Sprechen die einen von einem bedrohlichen, massenhaften Jobverlust durch die nun rasant zunehmende  Automatisierung

  • Schätzungen sprechen von bis zu 50 % in den kommenden zehn Jahren

–, so behaupten andere, die Digitalisierung schaffe genauso viele neue Jobs, wie sie alte vernichte. Dies sei vor allem durch die Analyse der vorangegan- genen Innovationszyklen, insbesondere den ersten drei industriellen Revo- lutionen, geradezu bewiesen.

Jedoch werden diese Einschätzungen all zu oft von Menschen getrof- fen, die die Kraft der neuen Technologien nicht richtig einschätzen können, da ihnen dazu das technische Verständnis fehlt. So beziehen sich Politiker sowie Interessenvertreter beim Thema meist nur auf den Aspekt der indus- triellen Fertigung, der dabei steigenden Automatisierung in diesem Bereich sowie darauf, dass man unsere Kinder nun vermehrt mit digitalem Know- how ausstatten müsse, um diesen Anforderungen Rechnung zu  tragen.  Doch die Industrie war immer schon mit Automatisierungsschüben kon- frontiert und der freie Markt wird ganz von selbst jene belohnen, die sich rascher und erfolgreich damit auseinandersetzen. Das Phänomen der soge- nannten „künstlichen Intelligenzexplosion“ hingegen macht den Kern der gerade beginnenden „Vierten Industriellen Revolution“ aus, und das wird derzeit noch völlig übersehen, zieht aber auch politisch die größten Konse- quenzen nach sich. Hierbei verschmelzen zwei Disziplinen, die bisher nicht zwingend interagierten. Zum einem wurden Prozessor-Leistungen in den vergangenen Jahren regelmäßig, ja fast immer im selben Ausmaß gesteigert. Die Gesetzmäßigkeit dieser Leistungsverdoppelung alle zwei Jahre wurde  auch als „Moore’s Law“ bekannt. Zum anderen erlauben es neue Anwen- dungen aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz mithilfe eben dieser   Rechnerleistung sowie immer größer werdender Datenmengen (Big Data),  durch „machinelearning“ das menschliche Gehirn immer besser zu imitieren und bald zu übertreffen, was eben auch als „Intelligenzexplosion“ bezeichnet wird.

Interessant ist nun nicht nur der Punkt, an dem diese Künstliche In- telligenz die menschliche umfassend übersteigen wird – in vielen Teilberei- chen tut sie das ja längst –, interessant ist der Weg dorthin, denn die ersten Milestones erlauben bereits bahnbrechende Innovationen, wie selbstfah- rende Autos, Live-Übersetzer, mächtige medizinische Diagnosetools, intel- ligente Roboter als Dienstleister oder Algorithmen und Anwendungen der sogenannten Blockchain (die Technologie hinter der „digitalen Währung“ Bitcoin, die die Finanz- und Bankenindustrie in den kommenden Jahren völlig verändern wird, auch ohne Bitcoin).

Dieser technologische Wandel bringt enorme  Herausforderungen, aber auch Chancen für Standort und Gesellschaft. Unser Ziel muss es sein, Europa und Österreich fit für die Chancen dieser digitalen Transformation  zu machen. Dafür spielt neben bildungspolitischen Maßnahmen auch die gezielte Verbesserung unserer  Wettbewerbssituation  eine  zentrale  Rolle.  Es gilt, sich aus der Gruppe der „late adopters“ der Digitalisierung zu den „early adopters“ und in manchen Nischen sogar zum „first mover“ zu ent- wickeln.

Die Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche durch die „Vierte Industrielle Revolution“ ist ein fundamentaler Veränderungsprozess, der entsprechende politische Rahmenbedingungen erfordert. Die  Auswirkun- gen sind dabei nicht losgelöst von gesellschaftspolitischen Visionen und ordnungspolitischen Regeln oder Institutionen zu sehen. Deshalb steht im Mittelpunkt einer fundierten politischen Diskussion über die  Digitalisie- rung immer auch die Frage: Wie wollen wir künftig leben? Die mediale Diskussion schwankt gegenwärtig zwischen Extremen. Der Hoffnung auf grenzenlose (wirtschaftliche) Möglichkeiten, weltweite Demokratie und er- folgreiche Bekämpfung des Hungers stehen die Befürchtungen lückenloser Überwachung und Kontrolle des Einzelnen sowie massenhafter Substitution menschlicher Arbeitskraft gegenüber. Damit wir, und darin sind sich alle ei- nig, die positiven Effekte nutzen und negative vermeiden können, braucht   es  entsprechende  politische  Ziel-  und  Schwerpunktsetzungen.  Politik für die digitale Zukunft erfordert daher, aktuelle Entwicklungen möglichst früh aufzugreifen, zu diskutieren und zu bewerten. Globaler Motor der Transfor- mation sind bisher die Innovationen und Geschäftsmodelle, die vor allem    das Silicon Valley hervorbringt. Seine globalen wirtschaftlichen Erfolgsge- schichten sind nicht nur Ergebnis innovativer  technologischer  Lösungen. Ihre Basis ist eine dynamische, risikobereite Entrepreneurship-Kultur, die laufend neue Entrepreneure und Risikokapitalgeber anzieht. Das Silicon Valley hat neben seiner viel zitierten Magnet- auch eine öffentlich weniger stark beachtete Sieb-Funktion: Es zieht Innovatoren und digitale Geschäfts- ideen an, stellt sie auf den Prüfstand und selektiert sie konsequent aus. Und das macht es so schlagkräftig und  erfolgreich.

Vorbild Silicon Valley

In Diskussionen bei uns wird oft davon gesprochen, dass auch Europa ein Silicon Valley brauche. Das Silicon Valley für Österreich zu „kopieren“, er- scheint jedoch weder möglich noch zielführend. Entscheidend ist es aber,  von den das Silicon Valley prägenden „Mindsets“ und Haltungen zu ler-  nen. Entrepreneurship und die einfache Umsetzbarkeit neuer  Geschäfts- ideen entscheiden über Erfolg oder Misserfolg im digitalen Zeitalter. Dabei gilt einerseits „Fail fast and try again“, andererseits aber  auch  „The  win-  ner takes it all“ und bezeichnet damit die bis heute ungewöhnlich schnelle und radikale Konzentration einzelner Industrien (Amazon, Google, Face- book, Airbnb etc.). Für Österreich liegt die große gesellschafts- und wirt- schaftspolitische Chance des digitalen Wandels in der Förderung  einer  vitalen und erneuerten Unternehmenslandschaft. Die Digitalisierung er- möglicht vollkommen neue Produkte und Dienstleistungen, eröffnet neue Wertschöpfungsketten, vernetzt unsere Wirtschaft vom Kleinstunterneh- men bis hin zum Industriebetrieb mit globalen Wirtschaftsräumen und bie- tet grenzenlose, dynamische Marktplätze. Diese Chancen können nur mit mehr Unternehmergeist genutzt werden. Dieser Unternehmergeist braucht maximale Freiheiten, um schnell die richtigen Zugänge testen und gege- benenfalls auch scheitern zu können. Digitale Modelle entscheiden heute mitunter binnen Monaten, ob sie einen Markterfolg haben können  oder nicht.  Mittlerweile  steht  Österreichs  innovative  Start-up-Community für ein entsprechendes Modell, das wir weiterentwickeln müssen. Eine deutlich höhere Fehlertoleranz und der Abbau struktureller Hürden für unterneh- merisches Denken und Handeln spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle. Diese Entwicklung wird auch durch den gesellschaftlichen Wandel unter- stützt. Der gesellschaftliche Trend geht eindeutig stärker in Richtung mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung.

Im Expertenkreis Digitalisierung der Politischen Akademie, haben wir deshalb folgende Punkte  herausgearbeitet:

  • Die Politik muss die Chancen der Digitalisierung in den Vordergrund stellen, ohne jedoch kritische Entwicklungen und damit verbundene Sorgen und Ängste auszublenden. Die digitale Kluft in der Gesellschaft muss abgebaut
  • Die Politik soll gesellschaftspolitische Orientierungen für den Umgang mit der Digitalisierung Unser bisheriges Wirtschafts- und Sozialmodell und seine Institutionen müssen auf ihre Zukunftsverträg- lichkeit überprüft und weiterentwickelt werden.
  • Die Politik soll den digitalen Wandel gestaltend moderieren, statt ihn zu sehr zu Der Prozess der Digitalisierung braucht kla- re ordnungs- und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen (z. B. Sicherung von Freiheit und Eigenverantwortung), aber keine Über- regulierung, die wünschenswerte Innovationen verhindert. Auch die internationalen Spielregeln für die Digitalisierung sind in diesem Sinn mitzugestalten.

 

Als einzelne Maßnahmen empfehlen wir, mehr Start-ups und Spin-offs ge- zielt zu fördern sowie globale Nischen-Player vor den Vorhang zu holen  und Role Models zu schaffen. Zentral für die Bürger Österreichs aber ist   ihr Zugang zu einem Breitbandanschluss, der  ihnen  überhaupt  Gelegen- heit bietet, am digitalen Markt teilzunehmen. Ich selbst  würde  sogar  so weit gehen, von einem Bürgerrecht auf 100  Mbit  zu  sprechen  und  dies zur obersten politischen Prämisse zu  erheben. Eine  höhere  Absetzbarkeit von Privatinvestitionen ist hier ebenso förderlich wie das Etablieren einer Corporate-Venture-Kultur. Im Gegensatz zu den ersten drei Industriellen Revolutionen bewirken die erhöhten Anforderungen der Digitalisierung keine lineare technologische Substitution: Gänzliche oder teilweise     Substitution findet nunmehr auf allen Komplexitäts-  und  Bildungsstufen  statt. Dies gilt für standardisierte ebenso wie für hochkomplexe Jobs. Gleichzei-   tig sorgen neue Geschäftsmodelle, Robotik oder Künstliche Intelligenz für neue Anwendungen, Produkte, Märkte und Arbeitsplätze. Viele neue Berufe werden mit Systemen der Künstlichen Intelligenz kooperieren. Es wird in  den kommenden fünf bis zehn Jahren kaum noch Berufe geben, die technologieunabhängig ausgeübt werden können. Diese Entwicklung und die Verhinderung eines „digital divide“ erfordern vor allem Reformen im Bildungssystem. Es wird gegenwärtig als zu träge und zu langsam wahrgenommen, um neue Anforderungen an Qualifikationen zu realisieren. Schulen bilden nicht aus, was der (Arbeits-)Markt fordert, wenn ihre Absolventen in die Berufswelt einsteigen. Das Bildungssystem muss jene Kompetenzen ver- mitteln, die in einer schnelllebigen, innovationsgetriebenen digitalen Wirt- schaft gefragt sind.

Nach abgefragten Expertenbefunden werden vor allem folgende Kompetenzen benötigt, um für die digitale Transformation gewappnet zu sein: Soft Skills, da diese den Menschen noch am nachhaltigsten von Ma- schinen unterscheiden. Medien- und Technologiekompetenz senken die Barrieren in allen Branchen und erlauben es, mit den neuen Maschinen in Symbiose produktiv zu sein, anstatt bloß Opfer der technologischen Substi- tution zu werden. Meine persönliche Forderung ist hier eine radikale, ähn- lich jener auf das Bürgerrecht auf 100 Mbit Bandbreite, und zwar „die Pro- grammiersprache als zweite Fremdsprache“. Nur das Verstehen von Syntax sowie das breite Ausbilden der Bevölkerung werden jene statistisch relevan- ten Digital-Pioniere hervorbringen, die dieses Land in den kommenden Jahrzehnten bitter brauchen wird. Diese Forderung braucht sehr viel Mut und wird ebenso viel Widerstand ernten. Doch dieser Kampf muss geführt werden. Ganz allgemein gilt: Die Inhalte von Bildungsreformen müssen den Herausforderungen der Digitalisierung  entsprechen.

 

Ethik und Recht an die „Vierte Industrielle Revolution“  anpassen

Die neue Technik macht mit der starken Verbreitung von miteinander ver- bundenen Sensoren (die bis in die Hunderte Milliarden gehen dürften) und IoT-Anwendungen  Gegenstände, Zustände, Prozesse  und  menschliche Eigenschaften umfassend mess- und quantifizierbar. Die Frage, wessen Eigen- tum diese Daten sind, wer aller Zugang zu diesen Daten hat und wie sie genutzt werden dürfen, muss geklärt und  nachvollziehbar  sein. Und  auch die eingangs erwähnte und zunehmende Verbreitung von Künstlicher In- telligenz und von Big-Data-Anwendungen wirft ethische Fragen auf (z. B. Wie sollen selbstfahrende Autos für Situationen programmiert werden, in denen sie die Fahrzeuginsassen oder andere Personen gefährden? Treffen autonome Fahrzeuge künftig Überlebensentscheidungen über Menschen?). Dank der neuen digitalen Produkte und Geschäftsmodelle, steigen auch die Gefahren der Einschränkungen der Privatsphäre. Diese Entwicklung erfor- dert zeitgemäße Bemühungen auf politischer wie auf individueller Ebene, Freiheit und Autonomie durchzusetzen. Die Digitalisierung benötigt daher zukunftsfähige rechtliche Rahmenbedingungen, die sowohl neue Chancen eröffnen als auch Schutz für den Einzelnen und für Unternehmen gewähr- leisten. Ein zeitgemäßes Urheber- und Leistungsschutzrecht muss die Ba- lance zwischen dem Schutz geistigen Eigentums und der  Ermöglichung neuer Content-Modelle zum Thema haben. Vor allem auf europäischer Ebene sind einheitliche und ausgewogene Standards für den persönlichen Datenschutz von großer Bedeutung. Die Bürger haben ein Grundrecht auf Datensouveränität als Grundlage für  ein  selbstbestimmtes, freies  Leben  in der digitalen Welt. Zur Nutzung der wirtschaftlichen Chancen der Digitali- sierung sind viele rechtliche Regelungen nicht mehr zeitgemäß, zu schwer- fällig, zu wenig international oder sie erfolgen zu langsam. Während tradi- tionelles Recht konfrontativ ist, setzt die Internet-Community auf Dialog. Dies fördert „Soft Law“ in Form ethisch geprägter Selbstverpflichtungs- Regeln (z. B. auferlegte Übereinkünfte, Absichtserklärungen, Leitlinien). Im Gegensatz zum „Hard Law“, zu dessen Einhaltung die Beteiligten gesetzlich verpflichtet sind, stellt „Soft Law“ eine weniger strenge Selbstbindung dar, wobei deren Verletzung vor allem durch die Community oft strenger sank- tioniert wird (Stichwort „Shitstorms“), als dies bei „Hard Law“ der Fall ist. Der Gesetzgeber kann die Entwicklung von „Soft Law“ fördern, indem er  im Rahmen von „Hard Law“ auf entsprechende Normen und Standards     (z. B. ISO-Normen) verweisDigitale Partizipation

Die digitale Entwicklung ist ein wichtiger Treiber des gesellschaftlichen Trends in Richtung Partizipation und Transparenz. Politik kann heute und muss zunehmend in Echtzeit erfolgen. Bürgernähe ist somit nicht nur in    der Offline-, sondern auch in der Online-Welt zu gewährleisten.

Doch das schafft auch völlig neue Chancen. Die Durchdringung der Gesellschaft mit Online-Medien schafft die technisch-organisatorischen Voraussetzungen dafür, demokratische Prozesse und insbesondere die Mei- nungsbildung weiterzuentwickeln. Auch die Entscheidungsfindung auf di- gitalem Weg (E-Voting) ist ein konkretes und reales Zukunftsszenario. Die Digitalisierung schafft nicht nur für demokratische Prozesse, sondern auch  für mehr Transparenz im staatlichen Handeln wichtige  Grundlagen.  So kann beispielhaft mit Open-Data-Anwendungen die Wirksamkeit  staatli- chen Handelns auf den Prüfstand gestellt und verbessert werden, und digi- tale Anwendungen eröffnen gerade für Gemeinden neue Handlungsspiel- räume und erhöhen ihre Attraktivität als Lebens- und Wirtschaftsräume: Auf Grundlage entsprechender Infrastrukturen können  Gemeinden  kommu-  nale Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger effizienter und günsti-   ger erbringen als bisher (z. B. durch smarte Sensoren und IoT-Lösungen in den Bereichen Sicherheit, Straßenbeleuchtung, Abwasser, Müll, Parkraum- management, Wartung und Reparatur von kommunalen Infrastrukturen), mehr Service ermöglichen (z. B. E-Government) und gemeinsame Plattfor- men für die kommunale und ländliche Entwicklung (z. B. Nahversorgung) ins Leben rufen. Gemeinden brauchen Anreize, um in sinnvolle Digitalisie- rung zu investieren.

Fazit

Diese „Vierte Industrielle Revolution“ bietet uns ungeahnte Chancen. Um sie allerdings als Gesellschaft und Wirtschaft nutzen zu können, muss ihre Einschätzung präziser werden, und es darf politisch die kommenden Jahre kein Stein auf dem anderen bleiben, denn es gilt „das gesamte System“ pro- aktiv auf diese Anforderungen vorzubereiten.

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