Algorithmen machen keine Zeitung. Medienförderung in Zeiten des Wandels

Drozda Thomas

„Algorithmen machen keine Zeitung“

Medienförderung in Zeiten des Wandels

 

Die größten Bedrohungen einer eigenständigen und in ihren Haltungen und Einstel- lungen vielfältigen Medienlandschaft gehen nicht von einzelnen inländischen Mit- bewerbern aus, sondern von jenen weltweiten Plattformen, die weder inhaltlich noch kaufmännisch eine Unterscheidung zwischen eigenem und nicht eigenem Content vornehmen, die also mit nicht eigener Leistung Traffic generieren, damit Umsätze machen und Gewinne erzielen.Auf diesen Plattformen findet Meinungspluralismus, wie er in Redaktionen vorherrscht, keinen entsprechenden Niederschlag. Vielmehr regiert dort – nach dem Prinzip „more of the same“ – ein algorithmischer Auswahlmodus, der letztlich auch bei den Nutzern zu einer gefährlichen Informationsarmut  führt. Hingegen leisten redaktionelle Medien, die durch abwägende und diskursive Berichterstattung die demokratische Willensbildung fördern, einen wesentlichen Bei- trag zur demokratischen Kultur. Folgerichtig sollten Demokratien in die Ausstattung von redaktionell gestalteten Medien künftig jedenfalls deutlich stärker   investieren.

„Wir werden uns in digitalen Nachbarschaften zusammenfinden, in denen der physikalische Raum keine Rolle mehr spielt und in denen Zeit eine   ganz neue Bedeutung bekommen hat“, schrieb Nicholas Negroponte  im Jahr 1995. Da begann in Europa gerade die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Internet.

Zwei Jahrzehnte später ist ein tief greifender Wandel des Medien- nutzungsverhaltens Realität geworden. Die Demarkationslinie  zwischen  dem heute „gelernten“ Medienverhalten einerseits und klassischer Medi- ennutzung andererseits teilt unsere Gesellschaften in zwei Gruppen: Satte    64 Prozent der 18-  bis  24-Jährigen beziehen  Nachrichten hauptsächlich  via Online- oder Soziale Medien, aber nur noch 24 Prozent dieser jungen Altersgruppe holen sich Nachrichten hauptsächlich via TV. Demgegenüber stehen die gerade einmal 25 Prozent der Über-55-Jährigen, die sich haupt- sächlich via Online- und Soziale Medien informieren, jedoch bemerkens- werte 53 Prozent in dieser Altersgruppe, die dazu hauptsächlich TV nutzen (Quelle: Digital News Report 2016).

Grob gesprochen sagt diese in 26 Ländern erstellte Studie (mit einem Sample von 50.000 Personen) aus, dass Print und Radio bei älteren Jahr- gängen auch noch eine gewisse, aber kleinere Rolle spielen. Die erkennbare Entwicklung ist eindeutig: Das Nutzungsprofil der heute Jüngeren wird im Laufe der Zeit zum Nutzungsprofil sämtlicher Jahrgänge  werden.

Digitale Medien haben heute einen  zunehmend  hohen  Stellenwert im Aufmerksamkeits-Budget der Österreicherinnen und Österreicher. Ins- tagram, Facebook und diverse Onlineportale erreichen täglich Millionen Kontakte. Netflix, Amazon Video, AppleTV und andere Anbieter haben ei- nen neuen Kampf um den Unterhaltungsmarkt  eröffnet.

Trotzdem ist es  weiterhin  so, dass  der  traditionelle  Medienkonsum in Österreich auf hohem Niveau stabil bleibt. In Bezug auf die aktuelle Mediaanalyse hieß es: „Große Verschiebungen sind ausgeblieben am öster- reichischen Medienmarkt, mit wenigen Ausnahmen im Bereich von Wo- chenendreichweiten.“

Der Blick über den großen Teich ist oft – und in diesem Fall leider – ein Blick in unsere eigene Zukunft: Bereits vor Jahren haben in den USA  die Neuen Medien die Printmedien überflügelt, wenn man deren Einnah- men aus Werbung  vergleicht. In wenigen Jahren wird der     größte Teil  des Werbemarktes nicht mehr in TV investieren, sondern in die Neuen Medien. In den USA werden Wahlkämpfe bereits heute nahezu ausschließlich im   TV und in den Sozialen Medien geführt. Aus einer einstmals von Zeitun- gen begleiteten und geformten Gesellschaft ist im zwanzigsten Jahrhundert eine vom Radio und Fernsehen dominierte geworden, die sich gerade mit unglaublichem Tempo zur Social-Media-Gesellschaft wandelt.  Europa  ist hier (noch) ein wenig anders, die Tendenz ist jedoch die gleiche – und das Tempo des Wandels gleichermaßen rasant.

„Through online exposure, newspapers are reaching  more  people than ever.The problem is how they make money.”

Diesen Satz konnte man zuletzt in der New York Times lesen. Lako- nisch, wie angelsächsischer Journalismus meist auftritt, analysierte das Blatt die Situation redaktionell gestalteter Printmedien in den Vereinigten Staaten. An- lass: Der US-amerikanische Zeitungsverband verabschiedet sich vom   Begriff

„Zeitung“ in seinem Namen. Aus der Newspaper Association of America wird nun die News Media Alliance. Nebenbei wurde eine Zahl verlautbart, die uns alle nachdenklich machen sollte: Von rund 2.700 Mitgliedsunternehmen die- ser Vereinigung im Jahr 2008 sind heute noch 2.000 am Markt vertreten. 700 haben das Zeitliche gesegnet. Innerhalb von acht Jahren.

Wenn „Print nicht tot“ ist und lineares Fernsehen noch immer funk- tioniert, dann ist die Frage nicht:Wieso? Sondern:Wie lange noch?

Unabhängigkeit sichern bedeutet natürlich in erster Linie, Medien- unternehmen – und hier vor allem solche, deren Inhalte redaktionell herge- stellt werden – ökonomisch lebensfähig zu  erhalten.

Medien sind natürlich mehr als „nur“ Unternehmen. Vor  allem in  der Demokratie. Medien sind wichtige Träger des gesellschaftlichen Diskur- ses. Es geht also auch darum, die für eine Demokratie so wichtige Medien- infrastruktur abzusichern.

Die größten Bedrohungen einer österreichischen, eigenständigen und in ihren Haltungen und Einstellungen vielfältigen Medienlandschaft gehen nicht von den einzelnen inländischen Mitbewerbern aus, sondern von jenen Plattformen, die weder inhaltlich noch kaufmännisch eine Unterscheidung zwischen eigenem und nicht eigenem Content vornehmen, die  also  mit nicht eigener Leistung Traffic generieren, Umsätze und letztlich Gewinn er- zielen.

Auf diesen Plattformen findet auch keine Unterscheidung statt: nämlich zwischen Information und Meinungspluralismus, wie er in Redaktionen vorherrscht, und dem völlig willkürlichen Auswahlmodus – durch in- transparente Algorithmen –, der in den sozialen Medien letztlich zu einer immer größeren Meinungs- und Haltungsarmut führt.

Nationale Medienförderung wird nicht ausreichen, um die Bedro- hungen abzuwehren, denen redaktionell gestaltete Medien ausgesetzt sind, aber nicht zu agieren – und damit die ökonomische Situation der redak- tionellen Medien zu negieren – hieße, wenn es um die Funktionsfähigkeit dieser demokratischen Infrastruktur geht, sich für unzuständig zu  erklären.

Es muss uns aber auch bewusst sein, dass öffentliche Finanzierung und Unabhängigkeit nicht ohne Friktionen in einem Satz genannt werden kön- nen. Medien gehören zu den heiklen Fördernehmern, das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Abhängigkeit und inhaltlicher Unabhängigkeit ist uns allen geläufig.

Genauso wie in einer Gesellschaft, die das Recht auf Information, das Recht auf Teilhabe an demokratischen Prozessen und das Recht auf freie Meinungsäußerung hochhält, diese Freiheit der Meinungsäußerung unteil- bar sein muss, so muss auch die ökonomische Absicherung der Medien –   und diese sind Garanten dieser Freiheiten – nach weitgehend objektiven, transparenten Kriterien bestmöglich sichergestellt  werden.

Ceterum censeo: Es wäre ein großer Fortschritt, würde die Diskus- sion um die Bestandssicherung von redaktionell gestalteten Medien nicht   ein weiteres Mal als Verteilungskampf innerhalb der Medienbranche insze- niert werden. Wenn die Haie einen Fischschwarm umkreisen, macht es evo- lutionär keinen Sinn, wenn sich die Beutefische zuerst einmal selbst kanni- balisieren.

Medien, die durch abwägende und diskursive Berichterstattung die demokratische Willensbildung fördern, leisten einen  wesentlichen  Beitrag zur demokratischen Kultur in Österreich. Träger dieser Leistung sind die Redaktionen beziehungsweise qualifizierte Journalistinnen und Journalisten. Grundsätzlich sind somit journalistische Leistung und der journalistische Beitrag zur demokratischen Willensbildung förderbar, sinnvollerweise je- doch nicht spezifische Modelle der Herstellung oder des Vertriebs von Me- dien. Folgerichtig sollten wir in die Ausstattung von redaktionell   gestalteten Medien investieren – als Demokratie, als öffentliche Hand. Als Maßzahl, die dafür relevant ist, kann man die Anzahl an Journalistinnen und Journalisten, die ein Medienunternehmen zu fairen Bedingungen unter Beschäftigung   hat, ansetzen.

Zurück ins Haifischbecken: Nicht unähnlich ist die Finanzierung von elektronischen Medien in Zeiten hoher Raubfischkonzentrationen zu sehen. Lassen Sie mich dazu Roger de Weck, Generaldirektor der   Schweize-

rischen Radio- und Fernsehgesellschaft, zitieren:

„Das öffentliche Medienhaus journalistisch oder finanziell zu schwä- chen, würde die Privaten nicht stärken. Es würde die Strukturkrise in der Medienlandschaft nicht beheben, sondern verschärfen und den Qualitätsab- bau beschleunigen. In Europa verabschieden sich Medienkonzerne allmäh- lich vom Journalismus, da er wenig rentiert. Eine geschwächte SRG neben geschwächten privaten Medien wäre die schlechteste Option. Gemeinsames Ziel muss sein: starke private Medienhäuser und ein starkes öffentliches Me- dienhaus.

(…)

Die Hälfte der Ausgaben für TV-Werbespots wandert ins Ausland und wird nicht in den Schweizer Journalismus reinvestiert, zwei Drittel der On- line-Werbung gehen an globale Anbieter. Schweizer Medienhäuser sind da konkurrenzfähiger, wenn sie einander stärken.

(…)

Ob privat oder öffentlich – im Netzzeitalter wird kein Schweizer Medienhaus im Alleingang gewinnen.“

Ein Befund über die Situation in Österreich würde nicht viel anders aussehen. Fazit: Schauen wir darauf, dass sich im Sinne de Wecks „Journalis- mus rentiert“. Im Interesse von Öffentlichkeit, im Interesse unserer Demo- kratie.

Ökonomisch gilt Ähnliches wie für die Mediengattung Print natür- lich auch für das mittlerweile althergebrachte, lineare TV. In Amerika nimmt man die bevorstehende Entwicklung auf nicht untypische Art vorweg: TV steht neuerdings in der Branche als Abkürzung für „Total  Video“, nicht mehr für „Television“. Eine ganze Altersgruppe kennt TV mittlerweile nur noch als On-Demand-Angebot – man entscheidet selbst, was man wann sieht. Sendezeiten, das war gestern.

Obwohl die digitale Reichweite also  unbestritten  wächst  und  da- mit gleichzeitig ihre Bedeutung, wird es in der digitalen Ära zunehmend schwierig, redaktionell hergestellte Inhalte zu monetarisieren. Eine natürliche Auslese würde zunächst jene umbringen, deren Content aufwändiger in der Herstellung ist. Es ist mehr denn je Aufgabe der Demokratie sicherzustellen, dass redaktionell gestaltende Medien als Hersteller von Öffentlichkeit eine positive Überlebensprognose erhalten – entweder durch Regulierung oder mit Förderungen in diese Infrastruktur der Demokratie, wie der Medienwissenschaftler Matthias Karmasin die redaktionell gestalteten Medien genannt hat.

Gleichzeitig muss uns viel stärker die Frage beschäftigen, wie wir die künftigen Investitionen in diese Infrastruktur einer Demokratie – und dar- über sprechen wir tatsächlich, wenn wir von redaktioneller Vielfalt, von re- daktioneller Unabhängigkeit in unserer Medienlandschaft sprechen – finan- zieren können. Auf den Punkt gebracht: Welchen positiven Einfluss auf die Arbeitsbedingungen im Journalismus, auf die Vielfalt von Information und veröffentlichter Meinung hätte eine Streichung der Werbeabgabe? Demo- kratiepolitisch muss uns die Stärkung von redaktionell gestalteten Medien  ein Anliegen sein. Und dabei wird die Frage der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel natürlich eine Rolle  spielen.

Die Medienförderungs-Enquete im Herbst 2016 war vor diesem Hintergrund ein positives Zeichen, stellte nicht zuletzt auch der Vorstands- vorsitzende des Verbands Österreichischer Privatmedien (VÖP), Ernst Swo- boda, fest. Natürlich forderte er ein paar Atemzüge später  die  Überarbei- tung des Programmauftrags des ORF. Gleichzeitig hieß es, auch der VÖP erachte die Produktion von hochwertigen und vielfältigen Inhalten als we- sentliche Säule unserer Demokratie, die gefördert werden muss. Allerdings   sei es nicht damit getan, jetzt nur die Presseförderung neu zu organisieren. Vielmehr müsse der österreichische Medienmarkt ganzheitlich betrachtet werden.

Diesem Gedanken möchte ich mich gerne anschließen. Zu betonen ist in diesem Zusammenhang damit auch die Rolle des ORF als Ankerunter- nehmen und seine Bedeutung für die österreichische Film- und Kreativszene. Eine konstante und kritische Auseinandersetzung mit der Weiterentwicklung der Medienlandschaft wird uns hier in nächster Zeit beschäftigen, das ist sicher.

Mein Punkt ist: Die Kriterien  einer  zukünftigen  Förderung  müssen wir stärker als jetzt an Qualitätskriterien knüpfen. Unabhängig von der technischen Kategorie eines Mediums und der Ausspielform gilt: Redaktionell gestaltete Medien sind wichtige Träger der demokratischen Willensbildung. Erbringer dieser Leistung sind die Redaktionen beziehungsweise qualifizierte Journalisten. Grundsätzlich muss man sagen, dass somit jour- nalistische Leistung zur demokratischen Willensbildung künftig stärker förderbar sein sollte, nicht jedoch ausschließlich spezifische Modelle der Herstellung oder des Vertriebs von Medien. Parameter wie Anzahl von Journalistinnen und Journalisten oder die Aus- und Weiterbildungs-Standards müssen neben einer quantitativen Betrachtung auch eine qualitative Dimension zukünftiger Förderungen definieren  können.

Im Bereich der digitalen, regionalen Medien könnte übergangsweise neben der Content- auch eine technische Distributionsförderung diskutiert werden, wie sie in Deutschland im Regional-TV-Bereich existiert, um eine entsprechende regionale Vielfalt zu erhalten und zu befördern. Rund 60 Prozent des TV-Marktes in Österreich erfordern immer noch eine Satelli- ten-Verbreitung, dies wird sich mit der zukünftigen Entwicklung der mobi- len Netze in Richtung 5G weiter verändern. Die hier stattfindende parallele und ständige technische Weiterentwicklung ist für mich deshalb Gegenstand weiterer Evaluierungen, um eine Zukunftsprojektion zu  ermöglichen.

Wenn wir es gleichzeitig schaffen, auf evolutionäre Art die  Bedürf- nisse einer entwickelten Demokratie – nämlich Gewährleistung einer kri- tischen Öffentlichkeit, Meinungsvielfalt, Einhaltung ethischer Normen, Arbeitsbedingungen im Journalismus – mit den offensichtlichen kaufmänni- schen Bedürfnissen einer österreichischen Medienwirtschaft in Einklang zu bringen, ist bereits viel gewonnen.

Letztlich sitzen wir alle im selben Boot: Weil konventionelle Erlös- modelle von Medienunternehmen unter Druck geraten, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen im Journalismus. Damit ist vor allem die wichtige Funktion der redaktionell gestalteten Medien im Interesse der demokrati- schen Willensbildung gefährdet. Das kann niemand wollen.

Neben einer geplanten Erhöhung der Presseförderung gibt es viele Ansätze, die vorstellbar sind: Zum einen die noch stärkere Förderung von journalistischer Aus-  und Weiterbildung, etwa  im  Bereich  des Datenjournalismus, und von Spezialausbildungen zur besseren Gestaltung des Mediums, etwa im Bereich der Barrierefreiheit oder Suchmaschinenoptimierung. Auch die Förderung von Projekten, die in Kooperation mehrerer förderungswürdiger Medien entstehen und übergeordneten Zielen dienen, wie etwa der Etablierung einer gemeinsamen Vermarktungsplattform, oder auch inhaltlichen Zielen, wie etwa der Förderung der Wahlbeteiligung von Erstwählern, könnte hier aufgenommen werden.

Das Knacken von Filter-Bubbles, die Bekämpfung von Fake News, besseres digitales Urheberrecht und eine konsequente Ausbildung junger Menschen im Bereich der digitalen Mediennutzung sind bestimmende He- rausforderungen in der aktuellen Medienpolitik. Im Problemfeld der Hass- Postings und Fake-News werden Social-Media-Plattformen in Zukunft  nicht nach eigenem Ermessen entscheiden dürfen, ob und wann  einge- griffen wird. Hier brauchen wir klare Regeln. Verstoßen Kommentare und Postings gegen diese Regeln, müssen Betreiber auf jede Meldung reagieren, und das sofort. Dafür wollen wir sie auch zur Verantwortung ziehen kön- nen.

Wesentliche Punkte sind dabei:

  • Verstärkung und Förderung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten;
  • Medienrecht auch für Foren und Social-Media-Plattformen;
  • Verbesserung der Ahndung von strafrechtlich relevanten Delikten;
  • Beratung und Hilfe für betroffene und verunsicherte

 

Die jetzige Presseförderung ist auch ein Kind jenes Zeitalters, als man mit dem Begriff Smartphone noch nichts anfangen konnte. Eine wichtige Frage ist deshalb für mich: Wie tragen wir dazu bei, dass sich die Generation Smartphone in stärkerem Ausmaß mittels qualitätsvoller Medieninhalte in- formiert.

Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass eine wichtige Infra- struktur unserer Demokratie auch weiterhin Bestand hat, trotz massiver – manche meinen: lebensbedrohender – Konkurrenz durch neue Medien. Es geht um die Kultur des Umgangs miteinander in der Demokratie. Und die ist in allen Demokratien auf dem Prüfstand, nicht nur in  Österreich.

Der oben angesprochene Artikel in der New York Times trug übri- gens den Titel: „Yes, the News Can Survive the Newspaper.”

Um die „News“ macht sich auch niemand Sorgen. Deren Überleben scheint jedenfalls sicher. Um redaktionell gestaltete Medien als Orte für einen demokratischen Diskurs sollten wir jedoch im besten Sinne besorgt sein.

 

 

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